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    Die Quellung einer Bohne sprengt einen "Gipspanzer".

     

    Versuchsbeschreibung:

    Man braucht für den Versuch:
    - Gips (Drogerie, Baumarkt)
    - Bohne (oder Erbse)
    - kleine Puddingformen
    - Wasser

    Man gießt den Gips ins Wasser und rührt um. Den nun zähen Gipsbrei füllt man in die Puddingschälchen. Nun drückt Man die Bohne oder Erbse ganz hinein. Sobald der Gips ganz hart ist, kippt Man den Gipspudding aus der Form.

    Was passiert nun?
    Die Bohne oder Erbse saugt sich inzwischen mit dem Wasser aus dem Gipsbrei voll - sie quillt auf und ist schließlich so stark, daß sie den Gipspanzer sprengt!

    Das kann ganz schön lange dauern, aber es klappt! Startet am besten mehrere Versuche gleichzeitig!

    Aus dem Aktionsbuch:
    Umweltspürnasen ( Kapitel I.1.2)

 

 

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    Natur erfühlen - Die blinde Karawane

     

    Für die Blinde Karawane wird eine möglichst abwechslungsreiche Strecke im Wald gesucht. Ein Seil von 20-100 Meter Länge wird nun so geführt, daß jeder barfuß und mit verbundenen Augen daran entlangtastende Mitspieler auf viele Details stößt, die interessante Erfahrungen zulassen. Der Weg kann z.B. an folgenden Stellen vorbeiführen:

    - Wald mit verschiedenen Baumarten
    - Fichtennadeln
    - trockenes Laub
    - Moos
    - Wurzelstücke
    - Bachbett mit Morast
    - Flachwasser
    - Kiesinsel usw.

    Besonders interessante Stellen, an denen z.B. intensiv getastet oder gerochen werden soll, können durch Knoten im Seil kenntlich gemacht werden.

    Original in:
    (46) Mit Kindern die Natur erleben; S.30
    Cornell, J. B.

 

 

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    Rindenabdrücke von Bäumen

    Jeder Baum hat eine charakteristische Rinde, sowohl in der Farbe, als auch im Muster.

    Eine Sammlung von Rindenstücken kann verschiedenen Zwecken dienen:

    - Ausstellung machen - Thema: die Merkmale der einzelnen Baumarten (dazu gehören natürlich auch Blätter, Früchte usw.)

    - Illustration eines "Baumlebenslaufes" (s.o.)

    - Baumquiz: Die Kinder sollen Bäume anhand der Rindenabdrücke erkennen.

    Herstellung:
    1. Reibebild
    Wickelt einen Bogen starkes, aber nicht zu dickes Papier um den Stamm - die Musterung sollte nicht durch Moose oder Flechten verdeckt sein - und bindet ihn mit Bindfaden oben und unten fest. Anschließend reibt vorsichtig mit farbigem Wachs (Schusterpolierwachs) oder Wachsmalkreide über das Papier. Das Rinden- oder Borkenmuster überträgt sich auf das Papier.

    Auf dem fertigen Abdruck werden noch Datum, Fundort, die Höhe am Baumstamm und eventuell weitere besondere Merkmale eingetragen.

    Findet Ihr abgefallene Rindenstücke mit Fraßgängen des Borkenkäfers, so lohnt es sich, auch hiervon Abdrücke zu machen.

    Beschreibung aus:
    (54) Kosmos-Familienbuch der Natur; S.112/113
    Kosmos Verlag
    2. Reißbild
    Zeichnet auf das hochkant liegende Zeichenpapier zwei Begrenzungslinien für den Stamm. Reißt vorsichtig aus grauem Papier viele Papierfetzen heraus und klebt sie so auf das Zeichenpapier, daß das Bild einer Rinde entsteht.

    3. Malbild
    Mit weißer und schwarzer Tapetenfarbe, hellbraunem Tonpapier und einem Stück Birkenrinde als Vorlage wird ein Reliefbild hergestellt. Dicke und dünne Rindenformen können durch unterschiedlich dicken Farbauftrag nachgebildet werden.

    4. Plastilin- oder Knetebild
    Mit mehreren rotbraunen Plastilinstangen und einem Stück Roßkastanienrinde als Vorlage wird ein plastisches Bild hergestellt.

    Die Methoden 2 bis 4 sind ausführlich beschrieben in:
    (58) Unterricht Biologie; 126/1987 S.16
    Dulitz, B.; Friedrich Verlag Velber

     

     

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    Die Wiese aus der Mäuseperspektive

     

    Besonders für kleine Kinder ist es beeindruckend, eine Wiese einmal aus der "Mäuseperspektive" zu erleben. Dazu muß natürlich schönes Wetter herrschen, und die Wiese sollte möglichst artenreich sein.

    Zunächst kommt es gar nicht darauf an, alle Namen der Blumen oder der krabbelnden, summenden, kriechenden und springenden Kleintiere zu kennen oder zu lernen. Wichtig ist allein der unvergeßliche Eindruck, den die Kinder mit nach Hause nehmen.

    Die Kinder robben auf dem Bauch an einer vorher gespannten, 2 - 3 m langen Schnur entlang und untersuchen mit der Lupe oder mit bloßem Auge die wundersamen Wesen, die dort krabbeln.

    Auf dem Bauch liegend und mit geschlossenen Augen kann die Wiese auch zu einem akustischen Erlebnis werden: Das Gesumme der Insekten, das Geraschel von Mäusen, im Sommer auch das Zirpen der Heuschrecken ist schon beeindruckend. Man sollte vorher allerdings für die nötige Konzentration bei den Kindern sorgen!

    Idee aus:
    (08) Tips zur Saison; Nr.6 S.8
    BUNDjugend

     

     

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